In 8 Schritten zur einer besseren E-Commerce Performance

Vor einiger Zeit haben wir zu diesem Thema einen Fachartikel auf der Plattform domainfactory veröffentlicht. Hier jetzt noch einmal eine Zusammenfassung, aus aktuellem Anlass.

 

Ladeverzögerung bedeutet Verlust

Immer noch ist die Performance im E-Commerce für viele Shops ein großes Hindernis. Nutzer wollen schnell und einfach bestellen – große Datenmengen im Hintergrund verhindern das jedoch oftmals. Lange Ladezeiten sind die Folge. Das zeugt nicht nur von schlechter Performance, sondern mindert auch die Conversion Rate. Laut einer Untersuchung von Walmart.com reicht schon eine Verzögerung der Wartezeit von bis zu vier Sekunden, um die Conversion Rate drastisch zu verringern.

Diese Umstände führen nicht selten dazu, dass Kunden entsprechende Online-Shops nicht wieder besuchen werden. Ohne eine überzeugende Performance geht hier bares Geld verloren, wie man auch an einem Beispiel sieht. Eine Ladeverzögerung von gerade einmal einer Sekunde kann bei einem E-Commerce-Shop, der einen täglichen Umsatz von 100.000 Euro hat, eine Einbuße von 2,5 Millionen Euro pro Jahr bedeuten.

 

Die Performance ist auch SEO relevant

Wie wichtig eine ordentliche Performance ist, zeigt auch noch einmal das Ranking in Suchmaschienen wie Google & co. Für die Platzierungen werden Websiten nach Usability beurteilt – die Ladezeit ist ein Faktor dieser Bewertung. Für einen gelungenen Marketingauftritt ist eine gute Performance im E-Commerce also wichtiger denn je. Mit diesen acht Schritten zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Website-Perfomance ganz einfach verbessern können.

 

Step 1 „Inhalte reduzieren"

Achten Sie darauf ihr Website im sichtbaren Bereich nicht zu überladen. Prüfen Sie einmal kritisch, ob alle Inhalte auf ihrer Seite von Nöten sind, oder die Anzahl nicht doch reduziert werden kann. Weniger ist in manchen Fällen eben mehr.

 

Step 2 „Bilder optimieren"

Beim Laden von Bildern, insbesondere über Mobile Geräte, gelten zwei Dinge: Die Bilder sollen sich schnell aufbauen und das Datenvolumen möglichst wenig beansprucht werden. Skalieren sie also Ihr Bilder etwas herunter bevor Sie sie auf Ihre Website laden und achten Sie darauf, dass sie für Mobile optimiert sind. Hier können auch HTML-Befehle im Bereich Source Set von Nutzen sein.

 

Step 3 „Hardware updaten"

Eine Perfomance-Steigerung fängt schon beim Grundgerüst an – der Hardware. Achten Sie immer darauf genügend Arbeitsspeicher auf ihrem Server bereitstehen zu haben, damit auch hohe Zugriffszahlen angemessen unterstützt werden können.

 

Step 4 „Server-Leistung immer im Blick behalten"

Um genau herauszufinden, wie schnell Ihr Online-Shop lädt, nutzen sie am besten Monitoringsystem wie Pingdom. Dieses Real-User-Monitoring hilft ihnen auf Schwächen ihres Servers oder Hosters aufmerksam zu werden.

 

Step 5 „Server-Einstellungen konfigurieren"

Um ihren Shop zu optimieren, sollten Sie nicht länger auf Server-Standardeinstellungen setzen. Wählen Sie lieber individuell maßgeschneiderte Einstellungen. Tipps dazu sie beispielsweise unter Magento oder Shopware.

 

Step 6 „Auf PHP7 umstellen"

Die richtige Software ist im Bereich Performance einer der entscheidendsten Faktoren. Setzen sie am besten auf eine Online-Shopware wie Magento oder Oxid, die PHP7 unterstütz. Ihre Seite wird es Ihnen danken.

 

Step 7 „Cache für wiederkehrende Besucher einrichten"

Caches können vom großen Vorteil sein, wenn es um die Ladegeschwindigkeit der eigenen Seite geht. Inhalte werden für wiederkehrende Besucher so direkt aus dem Cache geladen, anstatt sich komplett neu aufbauen zu müssen. Mögliche Lösungen sind hier Varnish Cache oder Myra Cache.

 

Step 8 „Schrittweise vorgehen"

Das wichtigste ist, erst einmal den ersten Schritt zu tun und Ihre Website zu analysieren. Testen Sie auf Page Speed Insights oder auch auf Webpagetest.org, ob ihre Website Optimierungsbedarf besitzt. Können Schwächen festgestellt werden? Dann finden sie in diesem Leitfaden die entsprechende Hilfe. Dabei müssen Sie nicht alles auf einmal verbessern. Auch kleine Verbesserungen haben schon einen großen Effekt. So gelange sie in kleinen Schritten zu einer ihrer optimalen Performance.

 

Den vollen Beitrag finden Sie hier.

Smile Group beteiligt sich an E-Commerce-Spezialist creativestyle

MEHR LESEN arrow

E-Commerce Experience Report: Top-20-Onlineshops des Möbelmarkts im Check

MEHR LESEN arrow

Shop Usability Award 2021: Content Commerce führt HAKA und creativestyle zum Sieg

MEHR LESEN arrow

Magento Commerce wird Adobe Commerce

MEHR LESEN arrow